RUHE. KRAFT. KONZENTRATION.
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Ein Pferd aus Troja – oder: gäbe es ohne betriebliche Gesundheitsförderung vielleicht gesündere Arbeitsverhältnisse?

 

Während eines Gesundheitstages in einem großen Unternehmen - gerade sprach der Betriebsarzt zu den Mitarbeitern - raunte mir ein Arbeitnehmervertreter zu: „Das machen die doch alles nur, damit sie die extremen Arbeitsverdichtungen nicht zurück nehmen müssen. Die sollen mehr Leute einstellen, dann werden auch weniger krank“. Ist das falsch? Und wenn das nicht ganz falsch ist, ist betriebliche Gesundheitsförderung dann nicht kontraproduktiv im Sinne nachhaltig gesunder Arbeitsverhältnisse?

Wer dreht die Zeit zurück?

Wie realistisch aber ist die Forderung nach Entzerrung und Entschleunigung? Und: garantieren derart veränderte Arbeitsverhältnisse dann wirklich stressfreies Arbeiten oder spielen nicht auch weitere Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Stress? Sollen wir wirklich auf wirksame Kompetenzen und Mechanismen zur Förderung von Stressfestigkeit und Leistungsfähigkeit verzichten, um den Druck auf Veränderung hoch zu halten?

Das Beste kommt erst noch!

Andersrum kann ein Schuh draus werden. In dem Moment, wo das Bewusstsein von der optimalen Leistungsfähigkeit sowohl in jedem einzelnen Mitarbeiter wie auch im betrieblichen Miteinander angekommen ist, wird Überforderung ganz automatisch weniger werden – nicht nur weil sie gesundheitsschädlich ist, sondern auch, weil sie schlicht unproduktiv ist. Bestleistung zu bringen dagegen macht Spaß und motiviert - und wirkt damit auch gesundheitsförderlich. Optimale Leistung liegt im Interesse des Unternehmens, wie des Arbeitnehmers – Verschleiß und Frustration nützen niemandem.

Sonntagsreden

Wenn die Worte „die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist unser wichtigstes ...“ so oder ähnlich in einer Ansprache auftauchen, wissen die Kollegen: es ist mal wieder „Sonntag“. Nicht, dass das nicht ernst gemeint wäre – kranke Mitarbeiter sind teuer und als normal mitfühlender Mensch wünscht man seinen Mitmenschen ohnehin, dass es ihnen gut gehen möge. Im betrieblichen Alltag aber kommt meistens zuerst das Dringende und dann irgendwann vielleicht das Wichtige. Und überhaupt, ein Betrieb ist kein Sanatorium und Gesundheit eine Bringschuld. Tief sitzt die Angst, dass gesundheitsgerecht zu arbeiten mit weniger Arbeitsleistung einher geht.

Die Probe aufs Exempel

Das Ergebnis einer solch zwiespältigen Haltung zum Thema Mitarbeitergesundheit ist oft ein etwas zufällig zusammengestelltes Kursprogramm, Gesundheitstage und Gesundheitsappelle. Das ist sympathisch, kann Bindung schaffen und hilft, das Image zu verbessern. Bei dem Einen oder Anderen bleibt auch mal ein Impuls hängen - Gesundheitsförderung als Mischkalkulation.

 

Und im Sturm? Welchen Stellenwert hat diese Form der Gesundheitsförderung noch, wenn das Unternehmen kämpfen muss? Wie wäre es dagegen, wenn Mitarbeiter in Ausnahmezeiten Ausnahmeleistungen abrufen könnten – individuell und als Team – gerade weil sie gelernt haben, gesund zu arbeiten?

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Freitag, 30. Oktober 2015,

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„Augen auf und durch –

Gesundheit als Nebenwirkung gesteigerter Effektivität“

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